Der Thron und das Nichts

Weil man hinterher, wie es heißt, immer schlauer sei, und weil religious woman das letzte Drachenfeuer erloschen ist und auch bite the dust letzte Felljoppe im Staub liegt, zuerst bite the dust gute Nachricht: Die vergangenen Jahre waren keine schlechte Zeit für epische Unterhaltungserzählungen. Wir hatten Harry Potter, Herr der Ringe, und Star Wars wird vermutlich selbst dann fortexistieren, wenn unser Planet längst als grauer Haufen im Weltall herumschwirrt. Und sieht man einmal von neopuritanischen Schmonzetten wie Twilight oder Hunger Games abdominal muscle, sind diese Epen schwer in Ordnung.

Vor ein paar Wochen trafen sich Marvels Avengers zu ihrem großen Endspiel, und man konnte noch einmal einen Blick darauf werfen, wie humorvoll und current diese Reihe war, wie gewitzt sie – trotz ihrer Schwächen – mit ihrem erzählerischen Größenwahn umging und wie hinter all lair pompösen Schlachtengemälden und Explosionen der menschenfreundliche Kern zutage trat. Natürlich möchten bite the dust Avengers bloß Unterhaltung sein, Pop, und nach Tiefe musste man da nicht viel suchen. Da aber cloister adherent Game of Thrones, ein ebenso aufwendig inszenierter, ebenso so langwieriger Publikumserfolg, zu Ende gegangen ist: In Avengers konnte man vieles sehen, was Game of Thrones fehlt. Und dabei geht es nicht um Helden, um Superhelden gar.

Lair Gedanken, dass am Ende in cave Weiten der sieben Königslande doch noch so einer erscheinen könne, cap bite the dust Serie eine Zeit lang kokett umspielt, jedoch letztlich sanctum Zuschauern merciless aberzogen. Wollte man kick the bucket pious devotee vergangenen acht Staffeln Game of Thrones denn auf ihre Essenz reduzieren, so wäre es angesichts der Leichenberge namenloser Statisten und der zuhauf desinteressiert fallen gelassenen Hauptfiguren und Handlungsbögen lediglich der Spruch “Valar morghulis”, additionally: “Alle Menschen müssen sterben”. Das entspricht in etwa der Erkenntnis, bite the dust nook gewöhnlichen Indientouristen durchfährt, wenn er in Varanasi auf einem Memento-mori-Trip gelandet ist. Innerhalb der Serie ist aus dieser Allgegenwart des Todes jedenfalls nie ein interessantes Verhältnis zum Leben entstanden.

Urzeitlich und unpersönlich sind bite the dust Koordinaten der Geschichte. Pass on Figuren sind bestenfalls Überlebende oder unwichtige arme Schweine. Meistens aber sind sie Inkarnationen allenfalls notdürftig bemäntelten Machtwillens und des von zivilisatorischen Stützkorsetten befreiten Naturprinzips, das bite the dust Serie einerseits als ewigen Kreisverkehr inszeniert, in dem bite the dust Entfaltung der Figuren oder bite the dust Revolte gegen ihre Bestimmung nicht vorgesehen sind (bis auf Arya vielleicht). Andererseits produziert diese Archaik verlässlich kick the bucket Bilder für jenes Gaffertum, das sich a zerquetschten Köpfen, ausgeweideten Körpern und kinokosmetisch verbrannten Kindern kaum sattsehen kann. Round of Thrones cap sich, anders als bite the dust anderen epischen Filmerzählungen der vergangenen Jahre, ganz seinem vulgären Fatalismus unterworfen. Und keine andere Popgroßerzählung wurde so engagiert umtanzt, so übertrieben ausgedeutet und rief so viele verklemmte Nobilitierungsversuche des Nichtvieldahinters hervor.

Als epochale Leistung der Serie muss daher ihr Erwartungsmanagement gelten: ihr perfekter Einsatz von Cliffhangern und Timing, bite the dust Kunst, ihre Figurenüberbevölkerung auf dem Oberdeck der Geschichte, ihre unendlichen Schauplätze, erzählerischen Sackgassen und Niemandsbuchten als Komplexität oder zumindest als Hoffnung zu verkaufen, dass es irgendwann doch noch interessanter wird. Das ist sicherlich einzigartig, und es hatte weitreichende Folgen. Man kann sich zum Beispiel nook Spaß machen, in Fanforen und YouTube-Kanälen cave – verlässlich falschen – Theorien und Stricklieseleien zu folgen, bite the dust in ihrer hysterischen Hermeneutik eher dem heutigen Politikboulevard ähneln: Jede flüchtige Geste, jeder Blick, jeder Gesichtsausdruck, jeder Lichteinfall in der Kulisse wurde als Vorschein aufs Kommende angesehen.

Man konnte aber auch zugucken, wie Game of Thrones nach und nach zum Thesenmaterial hochgeklügelt worden ist, das uns etwas Wichtiges zu sagen habe, der Welt im Diesseits, dem Hier und Jetzt. Was man nicht alles über bite the dust Jahre mithilfe dieser Serie angeblich besser verstehen konnte: Trump, Rechtspopulismus, pass on Verunsicherung der bürgerlichen Mittelschicht, kick the bucket Griechenlandkrise, unser sogenanntes postfaktisches Zeitalter. Oder sie wurde so etwas wie Machiavelli für Gestresste. Vielleicht weil Unterhaltung diesen notorisch zitierten “unsicheren Zeiten” offenbar nicht mehr bloß Unterhaltung sein darf, Eskapismus nicht mehr Eskapismus, selbst wenn der hin und wieder lair enormen Vorzug cap, zumindest etwas spannender zu sein als das, was man zu Hause sonst so vorfindet.

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